Bloß kein Abstiegskampf

Man kennt sie ja im Bergischen Land, die Höhen und Tiefen. Rauf und runter, immer wieder, nicht nur auf den Straßen, auch auf dem Handballparkett. Die Landschaft wird es nicht ändern können, das weiß Emir Kurtagic. Den VFL Gummersbach aber nach langer Zeit mal wieder konstant von den Tiefebenen der Liga fern zu halten, das ist sein Ziel. Ein guter Anfang, findet der Chefcoach des VFL, sei schon mal die Lizenzerteilung im ersten Anlauf gewesen- " darauf können wir sehr stolz sein". Nun ist es am in der Vergangenheit nicht ganz unumstrittenen Coach, der wirtschaftlichen Vorarbeit sportliche Sorglosigkeit folgen zu lassen, sprich: nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Welcher Platz am Ende herausspringen soll, darauf will sich Kurtagic nicht festlegen. Er weiß ja, wie schnell es mal rauf, mal runter gehen kann. " Es liegt harte Arbeit vor uns. Es wird wieder Höhen und Tiefen geben". Der junge Trainer, der im August gerade mal 34 Jahre alt wird, bezieht sich damit auch auf seine noch jüngere Mannschaft und die nochmals jüngeren Zugänge. Neben den vergleichsweise erfahrenen Kempen Gunnar Steinn Jonsson ( 27 ) und Magnus Persson ( 23 ) sind das die deutschen Nachwuchshoffnungen Simon Ernst ( 20 ), Julius Kühn ( 21 ) und Alexander Becker ( 22 ). " Es wird auch Geduld gefragt sein", ahnt Kurtagic.

" Sie haben viel Potenzial. Es liegt nun an uns, das herauszukitzeln". Und so hofft der Trainer auf eine Win- Win Situation. Für sich selbst, für die jungen Spieler, ja für den gesamten VFL." Uns von der unteren Regionen sehr schnell zu entfernen, wäre sehr wichtig", sagt er. " Dann können sich die jungen Spieler entwickeln, ohne jedes Mal den großen Druck vom Kampf um den Klassenerhalt spüren zu müssen".

 

 

 

 

 

                                                                                               Quelle HM

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