Ins Ferienlager - ohne Papa !

Martin Strobel, Carsten Lichtlein und Sebastian Preiß hatten im Sommer letzten Jahres Lebwohl gesagt, mit Ende der abgelaufendenen Runde verabschiedete sich in Florian Kehrmann Lemgos Gesicht der nuller Jahre schlechthin - der Papa ist raus, es ist, als führe die jüngste Mannschaft der Liga nun erstmals ohne Eltern ins Ferienlager. Sorgen macht sich  Trainer Niels Pfannenschmidt deshalb nicht: Er hat eine Gemeinschaft der Lernwilligen beisammen, die die kommende Runde - wie schon in Vorsaison als Bildungsreise verstehen dürfte. Und er hat Kehrmann als Co- Trainer an seiner Seite.

" Ich bin gespannt: Ohne Flo muss sich die Hierarchie neu herausbilden", sagt Pfannenschmidt vorfreudig über den nochmals verjüngten " jüngsten TBV Kader der Geschichte" ( von 24,1 letzte Saison auf  23,7 Jahre ).

Ausgerechnet das juvenile Lemgo hatte 2013/ 14 mit die solideste Saison aller Bundesligisten gespielt: Gegen Tabellennachbarn stabil, war der TBV gegen die Topteams der Klasse zwar chancenlos, überraschte aber niemals negativ - vom 22: 46 gegen den THW Kiel einmal abgesehen.

" Das war eine richtig geile Saison ! Platz neun hatte für uns eine Wertigkeit wie die Deutsche Meisterschaft für den THW", sagt Pfannenschmidt. Das Lemgo auch in der kommenden Runde auf Beständigkeit, den eigenen Nachwuchs und ein offensives Auftreten setzt, kurzum: auf das Erfolgsrezept aus der Vorsaison, muss da schon als Drohung an die Konkurrenz verstanden werden.

 

 

                                                                                                                                               Quelle HM

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