Gallien steht noch

" Die Gallier von der Alb",  sie waren im Laufe der Jahre mehr geworden als nur Balingen- Weilstetten, mehr als ein Slogan für einen aufmüpfigen Klub aus dem Ländle." Die Gallier von der Alb ", sie gelten heute als Synonym für den geglückten Versuch, einen Handballklub zur Marke zu machen. Doch so sehr Verein und Image auch eins geworden sind - im Falle des Abstiegs in die 2. Liga wäre der HBW seinen Claim los gewesen: Als Anwärter auf den Wiederaufstieg hätten die Mannen von Markus Gaugisch kaum den Underdog mimen können, der gegen Branchengrößen aufbegehrt." Wir hätten eine ganz andere Rolle spielen müssen", sagt Geschäftsführer Bernd Karrer." Gott sei Dank ist der Kelch an uns vorbeigegangen."

Karrer ist glücklich, mit dem HBW weiter 1. Liga spielen zu dürfen. Gleichwohl schwingt beim Balinger Geschäftsführer noch immer Unmut mit über das Handicap, mit dem sein Klub in diese Spielzeit geht. In der Lizenz- Posse um den HSV Hamburg war Balingen mal Erst-, mal Zweitligist gewesen- das verunsicherte die Sponsoren, Karrer wusste nicht, zu welchen Preisen er die Dauerkarten anbieten kann, zwei potenzielle Zugänge sagten ab.

Einen Umbruch haben sie in Balingen aber auch ohne das verhinderte Duo vollzogen. Nicht unbedingt gewollt, aber eben so genommen, wie es kam, wo Ettwein sein Karriereende an-

gekündigt hatte , Häfner seinen Wechsel nach Burgdorf und Schlinger die studienbedingte Rückkehr in die österreichische Heimat.

Auf der  anderen Seite begrüßte Trainer Gaugisch neun neue Gesichter beim Trainingsauftakt am 1. Juli- einen Tag, nachdem der Verein eine einstweilige Verfügung zur Teilnahme am Spielbetrieb der 1. Liga erwirkt hatte.

 

 

                                                            Quelle HM

 

 

 

                                                     

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