Magnus soll der Magier sein

Abhaken und vergessen: Nach einer frustrierenden Sasion 2013/2014 wollten Spieler, Betreuer und Mannschaftsverantwortliche von Frisch Auf Göppingen einfach nur in den Urlaub, um den Kopf freizubekommen. Was der Klub seinen Fans zugemutet hatte, " das genügt unseren Ansprüchen nicht ", sagte Manuel Späth. Was der Kreisläufer da formulierte, klang wie die Untertreibung des Jahres. De facto liest sich die Bilanz des Traditionsklubs deaströs : nur vier Heimsiege, Abstiegskampf und am Ende Rang zwölf - damit lag der Verein meilenweit hinter seinen Zielsetzungen.

Als wichtigste Konsequenz daraus verpflichtete Frisch Auf mit Magnus Andersson einen neuen Trainer. Der frühere Weltklassespieler weiß genau, wie sich Erfolge anfühlen. Der Schwede wurde mit seinem Land zwei Mal Weltmeister, vier Mal Europameister und gewann drei olympische Silbermedaillen. Nun hoffen sie in Schwaben, dass von der Aura des 48-jährigen möglichst viel auf die Mannschaft abfärbt.

Mit Handauflegen allein wird es selbst eine anerkannte Fachkraft wie Andersson nicht richten können. Es wird seine wichtigste Aufgabe sein, dem Göppinger Umfeld eine Mannschaft zu präsentieren, die mit couragierten und mitreißenden Auftritten verlorenes Vertrauen zurückgewinnt.

Gerd Hofele will sich und allen anderen im Verein weiteres Leiden tunlichst ersparen: " Die letzte Saison ", betont der Geschäftsführer, " war die absolute Grenze dessen, was Fans und Sponsoren zuzumuten ist."

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                 Quelle HM

 

 

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