Lust auf mehr

 

Es muss ein tolles Erlebnis sein, eine Trophäe in die Luft recken zu dürfen. Bei den Füchsen Berlin durften sie dieses Hochgefühl beim Gewinn des DHB- Pokals bis zur Neige auskosten. Der Triumph schmeckte vor allem deshalb so süß, weil es der erste Titelgewinn der Vereinsgeschichte war- es soll nicht der einzige bleiben: " Sigurdsson hat Lust auf mehr", titelte der Berliner Kurier und zitierte den Trainer mit den Worten:" Wir haben Geschmack daran gefunden, einen Pokal zu gewinnen".

Leicht wird es allerdings nicht, das Ergattern einer weiteren Trophäe, denn während die Konkurrenz aus der Ligaspitze kräftig investierte, agierten die Berliner auf dem Transfermarkt eher zurückhaltend. So sollen unter anderem zwei A- Jugendliche den Abgang von Nationalspieler Sven- Sören Christopherson kompensieren. Zumindest war das der Stand, bevor klar wurde, dass sich Spielmacher Bartlomiej Jaszka einer Schulter- OP unterziehen muss, weshalb er die gesamte Hinrunde ausfällt. Manager Bob Hanning sprach von einem " schweren Verlust" und reagierte prompt: Von Wilsa Plock holte er den Serben Petar Nenadic, auf den die anspruchsvolle Aufgabe wartet, die riesige Lücke zu schließen, die Jaszkas Ausfall bei den Füchsen vor allem im kreativen Bereich reißt. Die Qualitäten des Königstransfers beschreib Dagur Sigurdsson nach der Ankunft von Nenadic so: " Er ist eher ein Typ wie Iker Romero, mit viel Talent, technisch stark, und er spielt zudem gut mit dem Kreis zusammen". Klingt, als könne sich in Berlin bei der Jagd nach weiteren Trophäen eine neue Fachkraft etablieren.

 

 

 

 

 

                                                                                                            Quelle HM

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