Mehr Konstanz im Kopf

Jörg Föste genügt ein Wort, um die vergangene Saison des Bergischen HC zu beschreiben: " turbulent".

Kein Wunder, das der Klub im Laufe der Spielzeit schließlich in so jeder Schublade, die die Bundesliga zu bieten hat: Überraschungs- Europacup-Anwärter, breite Mittelfeldmasse, Abstiegskandidat.

Der BHC startete mit vier Siegen aus fünf Partien, von Oktober bis April folgte eine Serie von 4:36 Zählern, am Ende der Spielzeit lag der Klub drei Punkte vor dem Tabellen 16 ten Balingen. " Nur das zählt, wir haben als Aufsteiger mit respektablen 22 Punkten die Klasse gehalten", sagt er.

Der Macher der Löwen hofft jetzt auf den Lerneffekt. " Ganz sicher helfen uns diese Erfahrungswerte", sagt er. " Wir haben ja auch auswärts mehr Punkte geholt als daheim. Das spricht für eine gute Psyche". So kann man es sehen , wenn man zum Verein gehört. Objektiv betrachtet aber muss dringend an der psychischen und physischen Stabilität gearbeitet werden, um eine nervenaufreibende Saison wie die vergangene zu vermeiden.

Das bedeutet vor allem Arbeit für Trainer Sebastian Hinze, dessen Vertrag nach dem fulminanten Saisonstart bis 2016 verlängert worden war- und der in der Folge auch nie öffentlich zur Disposition stand. " Die sportliche Anstrengung ist schon groß genug. Da müssen wir nicht auch noch intern Druck aufbauen", sagt Föste.

Nach diesem Credo formuliert der Geschäftsführer auch sein Ziel für die kommende ( laufende ) Saison. Er erwartet keine Spielzeit auf durchgängig höchstem Niveau, sagt er, aber eine größere Konstanz wünsche er sich schon.

" Wir sollten die schwächeren Phasen innerhalb eines Spiels und im Gesamtbild der Saison minimieren". Das Wort des Jahres, es könnte dann " konstant" lauten.

 

 

                                                                                              Quelle HM

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